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Geolitho Stiftung gemeinnützige GmbH ist der gemeinnützige Träger des Mineralienatlas, der Lithothek, der Geolitho-Sammlungsverwaltung und dem Marktplatz und Shop von Sammlern für Sammler. Die Stiftung fördert die Volksbildung auf dem Gebiet der Mineralogie, der Lagerstättenkunde, Geologie, Paläontologie und des Bergbaus durch das Betreiben, den Erhalt und weiteren Ausbau erdwissenschaftlicher Projekte.
 
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Das Chi­bi­ny-Mas­siv auf der rus­si­schen Hal­b­in­sel Ko­la, das ei­ne Fläche von über 1300 km² ein­nimmt, liegt zwi­schen den Se­en Iman­d­ra im Wes­ten und Um­bo­ze­ro im Os­ten. Höchs­ter Berg ist der Tchas­na­ch­orr mit fast 1200 m. Im Os­ten lie­gen die Tä­ler der Flüs­se Tul­jok, Vuon­n­e­miok und Mai­vai­ta­jok.

Ei­ne vie ... mehrDas Chibiny-Massiv auf der russischen Halbinsel Kola, das eine Fläche von über 1300 km² einnimmt, liegt zwischen den Seen Imandra im Westen und Umbozero im Osten. Höchster Berg ist der Tchasnachorr mit fast 1200 m. Im Osten liegen die Täler der Flüsse Tuljok, Vuonnemiok und Maivaitajok.

Eine vielfältige Vegetation reicht von einer lichten Fichten-Birken-Taiga über Wald- und Strauchtundra bis hin zur Flechtentundra und zu steinigem Ödland. Dabei nehmen letztgenannte Zonen einen großen Teil des kristallinen Chibiny-Massivs ein...
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Das Berg­bau­re­vier Frei­berg... zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Freiberg am Boden. Die Einwohnerzahl ging zurück, das Montanwesen war größtenteils zerstört und das Silberausbringen hatte einen Tiefstand von 1.211 kg erreicht. Erst Mitte des 18. Jahrhundert ging es wieder aufwärts; da arbeiteten bereits wieder 4.700 Bergleute in Freiberg und seiner Umgebung und weitere Gruben und Gebiete wurden erschlossen. 1720-1750 erreichten die Freiberger Gruben ein Silberausbringen von 6.000 kg im Jahr (!). Grund hierfür waren neue zentralisierte Verwaltung, Qualifikation der Berg- und Hüttenbeamten und verbesserte Technik. Es wurde eine "Stolln und Röschenadministration" ins Leben gerufen. Das System der Röschen, Bergwerksteiche und Aufschlagwässer wurde verbessert und der Bau des Aquädukts der Grube "Anna samt Altväter" brachte technische Verbesserungen sowie ein höheres Silberausbringen.

Nach dem Hubertusfrieden wurde Sachsen wirtschaftlich und staatsintern energisch reformiert. Männer wie Heynitz und Oppeln modernisierten das Montanwesen in Freiberg und Sachsen. Der Freiberger Bergbau erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung, das Silberausbringen lag bei 3.000 kg im Jahre 1760 und bereits bei 11.500 kg im Jahre 1800. Die Ursachen hierfür waren das Auffinden neuer Lagerstätten, so z.B. "Beschert Glück", "Himmelsfürst", "Alte Hoffnung Gottes", "Kühschacht", "Segen Gottes und Herzog August" und viele andere sowie weiterer Einsatz neuer Technik (Schießen aus dem ganzen, ungarische Hunte, zusätzliche Wasserräder und Einbau erster Wassersäulenmaschinen ("Siegfried")). Desweiteren wurden neue Langstoßherde zur Trennung des Erzes eingesetzt und Kahnhebehäuser (die ersten Schiffshebewerke der Welt) erbaut und genutzt. 1775 wurde die Bergschule und 1765 ... Ein Beitrag von Michael Schaling und Daniel Lunau
... zu An­fang des 18. Jahr­hun­derts war Frei­berg am Bo­den. Die Ein­wohn­er­zahl ging zu­rück, das Mon­t­an­we­sen war größ­t­en­teils zer­stört und das Sil­be­r­aus­brin­gen hat­te ei­nen Tief­stand von 1.211 kg er­reicht. Erst Mit­te des 18. Jahr­hun­dert ging es wie­der auf­wärts; da ar­bei­te­ten be­reits wie­der 4.700 Ber­g­leut ... mehr... zu Anfang des 18. Jahrhunderts war Freiberg am Boden. Die Einwohnerzahl ging zurück, das Montanwesen war größtenteils zerstört und das Silberausbringen hatte einen Tiefstand von 1.211 kg erreicht. Erst Mitte des 18. Jahrhundert ging es wieder aufwärts; da arbeiteten bereits wieder 4.700 Bergleute in Freiberg und seiner Umgebung und weitere Gruben und Gebiete wurden erschlossen. 1720-1750 erreichten die Freiberger Gruben ein Silberausbringen von 6.000 kg im Jahr (!). Grund hierfür waren neue zentralisierte Verwaltung, Qualifikation der Berg- und Hüttenbeamten und verbesserte Technik. Es wurde eine "Stolln und Röschenadministration" ins Leben gerufen. Das System der Röschen, Bergwerksteiche und Aufschlagwässer wurde verbessert und der Bau des Aquädukts der Grube "Anna samt Altväter" brachte technische Verbesserungen sowie ein höheres Silberausbringen.

Nach dem Hubertusfrieden wurde Sachsen wirtschaftlich und staatsintern energisch reformiert. Männer wie Heynitz und Oppeln modernisierten das Montanwesen in Freiberg und Sachsen. Der Freiberger Bergbau erlebte einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung, das Silberausbringen lag bei 3.000 kg im Jahre 1760 und bereits bei 11.500 kg im Jahre 1800. Die Ursachen hierfür waren das Auffinden neuer Lagerstätten, so z.B. "Beschert Glück", "Himmelsfürst", "Alte Hoffnung Gottes", "Kühschacht", "Segen Gottes und Herzog August" und viele andere sowie weiterer Einsatz neuer Technik (Schießen aus dem ganzen, ungarische Hunte, zusätzliche Wasserräder und Einbau erster Wassersäulenmaschinen ("Siegfried")). Desweiteren wurden neue Langstoßherde zur Trennung des Erzes eingesetzt und Kahnhebehäuser (die ersten Schiffshebewerke der Welt) erbaut und genutzt. 1775 wurde die Bergschule und 1765 ... Ein Beitrag von Michael Schaling und Daniel Lunau
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Kup­fer - ei­nes der äl­tes­ten Me­tal­le der Mensch­heitGestützt auf archäologische Ausgrabungen nimmt man an, dass Kupfer bereits seit 11.000 Jahren genutzt wird. Da das Metall relativ leicht abzubauen und aufzuarbeiten war, wurden in bestimmten Kulturkreisen Verfahren entwickelt, das Metall aus seinen Erzen zu extrahieren. Die Zeit seines weiträumigen Gebrauchs vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis zum 3. Jahrtausend v. Chr. wird je nach Region auch Kupferzeit genannt.
Das Römische Kaiserreich bezog den größten Teil seines Kupfers von der Insel Zypern, woher auch der Name des Metalls stammt.
Als natürlich gewonenes Metall war Kupfer zu weich für andere Verwendungen. Schon vor 5.000 Jahren lernten die Menschen, dass Kupfer härter wird, wenn es mit Zinn und Bleianteilen zu Bronze legiert wird. anderen Metallen gemischt wird. Diese härtere und technisch widerstandsfähigere Legierung wurde zum Namensgeber der Bronzezeit

Kupfer gehört zu den selteneren Elementen (0,0001% der Erdkruste), was in Anbetracht seiner technischen Bedeutung überraschend ist; es tritt jedoch in Form seiner Erze (oder als gediegenes Metall) in bestimmten Lagerstätten stark angereichert auf und kann auch relativ leicht als Metall gewonnen werden.
Heute wird Kupfer primär aus Chalcopyrit, Chalkosin, Bornit, Covellin, Malachit und Cuprit gewonnen. Die weltgrößten Kupferlagerstätten liegen in Chile, Peru, Sambia, der Demokratischen Republik Kongo, den USA, Papua-Neuguinea, Canada, der Mongolei, USA und Alaska. ...ein Beitrag von Peter Seroka
Ge­stützt auf ar­chäo­lo­gi­sche Aus­gra­bun­gen nimmt man an, dass Kup­fer be­reits seit 11.000 Jah­ren ge­nutzt wird. Da das Me­tall re­la­tiv leicht ab­zu­bau­en und auf­zu­ar­bei­ten war, wur­den in be­stimm­ten Kul­tur­k­rei­sen Ver­fah­ren ent­wi­ckelt, das Me­tall aus sei­nen Er­zen zu ex­tra­hie­ren. Die Zeit sei­nes wei­träu ... mehrGestützt auf archäologische Ausgrabungen nimmt man an, dass Kupfer bereits seit 11.000 Jahren genutzt wird. Da das Metall relativ leicht abzubauen und aufzuarbeiten war, wurden in bestimmten Kulturkreisen Verfahren entwickelt, das Metall aus seinen Erzen zu extrahieren. Die Zeit seines weiträumigen Gebrauchs vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis zum 3. Jahrtausend v. Chr. wird je nach Region auch Kupferzeit genannt.
Das Römische Kaiserreich bezog den größten Teil seines Kupfers von der Insel Zypern, woher auch der Name des Metalls stammt.
Als natürlich gewonenes Metall war Kupfer zu weich für andere Verwendungen. Schon vor 5.000 Jahren lernten die Menschen, dass Kupfer härter wird, wenn es mit Zinn und Bleianteilen zu Bronze legiert wird. anderen Metallen gemischt wird. Diese härtere und technisch widerstandsfähigere Legierung wurde zum Namensgeber der Bronzezeit

Kupfer gehört zu den selteneren Elementen (0,0001% der Erdkruste), was in Anbetracht seiner technischen Bedeutung überraschend ist; es tritt jedoch in Form seiner Erze (oder als gediegenes Metall) in bestimmten Lagerstätten stark angereichert auf und kann auch relativ leicht als Metall gewonnen werden.
Heute wird Kupfer primär aus Chalcopyrit, Chalkosin, Bornit, Covellin, Malachit und Cuprit gewonnen. Die weltgrößten Kupferlagerstätten liegen in Chile, Peru, Sambia, der Demokratischen Republik Kongo, den USA, Papua-Neuguinea, Canada, der Mongolei, USA und Alaska. ...ein Beitrag von Peter Seroka
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„Den heu­ti­gen Be­fun­den nach bil­de­te da­mals ein ein­zi­ger steil ein­fal­len­der „Erz­fal­l“ die Qu­el­le für den kurz­zei­ti­gen mär­chen­haf­ten Reich­tum. Dem Aus­s­trich des Gan­ges fol­gen über Ta­ge ei­ni­ge 4–8 m tie­fe Pin­gen, die ver­bro­che­ne Schürf­schächt­chen dar­s­tel­len und bis auf die Soh­le des St. Ge­org Stol­lens ... mehr„Den heutigen Befunden nach bildete damals ein einziger steil einfallender „Erzfall“ die Quelle für den kurzzeitigen märchenhaften Reichtum. Dem Ausstrich des Ganges folgen über Tage einige 4–8 m tiefe Pingen, die verbrochene Schürfschächtchen darstellen und bis auf die Sohle des St. Georg Stollens reichten. Das erst in diesem Niveau aufsetzende eigentliche Erzmittel wies eine streichende Erstreckung von kaum mehr als 50 m auf und reichte bis zur Sohle des St. Jacobsglücker Stollens hinab. Sowohl nach Nordwesten als auch nach Südosten ließen sich nirgendwo Fortsetzungen der Vererzung lokalisieren. Weitere edle Erze fanden sich auf verschiedenen flachen Nebentrümern im Hangenden des Hauptganges, oberhalb des St. Johannes Stollen im Bereich des sogenannten Backofens
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In den spä­ten 1790er Jah­ren (an­de­re Qu­el­le: 1801) ent­deck­te der spa­ni­sche Mi­ne­ra­lo­ge An­d­rés Ma­nu­el del Rio ein bis da­to un­be­kann­tes röt­lich­brau­nes Mi­ne­ral mit he­xa­go­na­len, fass-ähn­li­chen Kri­s­tal­len im San Da­mi­an Firs­ten­bau der Gru­be Lo­mo del To­ro im Mu­ni­ci­pio Zi­mapán, Pro­vinz Hi­d­al­go, Me­xi­ko. Aus se ... mehrIn den späten 1790er Jahren (andere Quelle: 1801) entdeckte der spanische Mineraloge Andrés Manuel del Rio ein bis dato unbekanntes rötlichbraunes Mineral mit hexagonalen, fass-ähnlichen Kristallen im San Damian Firstenbau der Grube Lomo del Toro im Municipio Zimapán, Provinz Hidalgo, Mexiko. Aus seinen Analysen schloss er, dass dieses Mineral Blei sowie einen bisher unbekannten Bestandteil, eventuell ein neues Element, enthält. Er nannte das Mineral "plomo rojo de Zimapán" bzw. "brown lead" (rotes Blei von Zimapán; resp. braunes Blei) und sandte alle seine Aufzeichnungen über den Fund sowie Muster des Minerals an seinen guten Freund, Baron Alexander von Humboldt nach Europa, um diese Spezies weiter untersuchen zu lassen. Humboldt hatte Mexiko von 1804 bis 1808 besucht und befand sich auf der Rückreise nach Europa. Unglücklicherweise ging die Kiste mit den Aufzeichnungen und Mustern del Rios während der Rückfahrt Humboldts bei schwerem Seegang über Bord (Grund dafür, dass als Typlokalität des Vanadinit in manchen englischsprachigen mineralogischen Büchern "lost at sea" angegeben wird). - Ein Beitrag von Peter Seroka
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https://www.chiemgauer-mineralien-fossiliensammler.de/
https://www.mineral-bosse.de